Hilfe für Angehörige

Die Diagnose Blasenkrebs bringt das Leben der Betroffenen ins Wanken. Vom Moment der Diagnose über die Behandlung bis zu Heilung der Erkrankung liegt ein steiniger Weg vor ihnen. Dabei können auch Freunde und Angehörige zu wichtigen Begleitern werden.

BLASENKREBSPATIENTEN UNTERSTÜTZEN

Auch für Angehörige stellt die Diagnose Blasenkrebs den Alltag und das Gefühlsleben auf den Kopf. Um mit dieser Situation besser zurechtzukommen und dem Erkrankten eine Stütze zu sein, hilft vor allem eines: Information. Nur wer weiß, womit er es genau zu tun hat, welche Behandlungsoptionen und Patientenrechte es gibt, kann anderen beistehen.

Außerdem ist es wichtig, die Situation, aber auch die Wünsche und Grenzen des anderen zu akzeptieren. In vielen Fällen ändert sich auch die Rollenverteilung zu Hause. Vielleicht ist es erforderlich, Aufgaben im Haushalt umzuverteilen, um den Angehörigen zu entlasten. Diese zusätzliche Verantwortung kann manchmal dazu führen, dass Sie sich überfordert fühlen – und Ihr kranker Angehöriger sich überflüssig vorkommt. Am besten Sie reden ehrlich darüber und suchen gemeinsam nach einer passenden Lösung.

Tipps für den Umgang mit Blasenkrebspatienten

Ob als helfende Hand im Alltag oder bei einem offenen Gespräch – im Kampf gegen den Blasenkrebs tut es gut, wenn es jemanden gibt, der für einen da ist. Die folgenden Tipps können Freunden und Angehörigen helfen, Blasenkrebspatienten zu unterstützen:

  • Eine ehrliche und vertrauensvolle Gesprächsatmosphäre schaffen
  • Den Betroffenen wissen lassen: Ich bin immer für dich da!
  • Offen miteinander reden und ernsten Themen nicht ausweichen
  • Den Erkrankten dazu ermutigen, sich einen Arzt seines Vertrauens zu suchen
  • Sich Zeit nehmen und dem anderen zuhören – ohne gute Ratschläge zu geben
  • Den Erkrankten zu Arztterminen, Untersuchungen oder zur Chemotherapie begleiten
  • Dem Partner/Freund beistehen und konkrete Hilfeleistungen anbieten
  • Trotz eingeschränktem Handlungsspielraum den Betroffenen in den Alltag einbinden – zum Beispiel nach seiner Meinung fragen
  • Ein Stück Normalität bewahren: über Themen sprechen, die nichts mit der Krankheit zu tun haben
  • Gemeinsame schöne Erlebnisse teilen
  • Informationen einholen, wie Sport und Ernährung den Gesundheitszustand des Kranken positiv beeinflussen können
  • Die persönlichen Grenzen des Betroffenen respektieren

Informieren Sie sich umfassend über die Erkrankung in der Broschüre.